Versicherungen

Nur wenige Risiken sind vorhersehbar und vermeidbar. Gegen eine Vielzahl von Risiken können wir uns absichern, auch finanziell. Das ist die Idee der Versicherung. Über den Staat gibt es allenfalls eine minimale Grundsicherung, oft aber nicht einmal das.

Deshalb ist es wichtig, für jede Lebensphase und jede Lebenssituation richtig vorzusorgen. Ob sie alleinstehend sind oder eine große oder kleine Familie haben, ob Sie hohe oder geringe Einkünfte haben, ob Sie gespart oder geerbt haben – das alles spielt eine Rolle, wenn wir Ihre Versorgungslagebewerten und verbessern wollen.
Wir vermitteln Ihnen keine Lösung von der Stange. Banken und Versicherungen bieten Ihnen in aller Regel Einzelprodukte an, z.B. eine Haftpflichtversicherung, einen Rentensparplan oder einen Bausparvertrag. Wir bieten Ihnen eine Gesamtberatung.
Zu bestimmten Themen wie Berufsunfähigkeit, Krankenversicherungoder Altersversorgung empfehlen wir Ihnen unbedingt eine persönliche Beratung, bevor Sie einen Vertrag abschließen. Hier ist es wichtig, Vorerkrankungen oder andere Risiken im Beratungsgespräch abzuklären.

Darüber hinaus gehört zum Themenbereich Versicherungen auch ein Blick in die Welt der Krankenkassen:
Neben vielen Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) gibt es auch einige Private Krankenver- sicherungen (PKV), die von Selbständigen sowie Gutverdienenden in Betracht genommen werden sollten.
Im Bereich der GKV ist zu beachten, welche Sonderleistungen die einzelnen Krankenkassen beinhalten, 95% der Leistungen sind identisch.
Wenn jemand an einer nachhaltigen Krankenkasse interessiert ist, lohnt sich ein Blick zur BKK VBU https://www.meine-krankenkasse.de/

Kapitalanlagen

Immer mehr Menschen möchten mit ihrem Geld neben einer angemessenen Rendite auch einen positiven Beitrag für den Klimaschutz, die Umwelt oder ethische bzw. soziale Belange leisten. Diese Anleger entscheiden sich für nachhaltige bzw. ethisch-ökologische Geldanlagen. Für diese Finanzprodukte werden ethische, ökologische oder soziale Kriterien angewendet. Mittlerweile gibt es für alle Anlageformen ethisch-ökologische Alternativen, egal ob Sparanlagen, Investmentfonds oder Altersvorsorgeprodukte.

Grundsätze für nachhaltige Geldanlagen

Es gibt keine einheitliche Definition oder allgemeingültige Standards für ethisch-ökologische – oder auch "nachhaltige", "grüne" oder "klimafreundliche“ – Geldanlagen. Jeder Anbieter versteht darunter etwas anderes, der Markt für diese Finanzprodukte ist unübersichtlich.

Daher sollten Sie sich die Kriterien für ethisch-ökologische Geldanlangen genau anschauen. Finanzprodukte, die das Label „Nachhaltigkeit“ tragen, können auch Unternehmen aus Branchen wie "Technologie", "Energie" und "Gesundheit", ebenso wie "Industriegüter", "Versicherung" und „Automobil" enthalten.

Bei ethisch-ökologischen bzw. nachhaltigen Geldanlagen lassen sich vier grundlegende Anlageansätze unterscheiden:

  • Gezielte Investitionen

Nach bestimmten Kriterien wird festgelegt, in welche nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen und Branchen investiert wird. Beispielsweise können dies Gesellschaften aus dem Bereich der erneuerbaren Energien sein oder Firmen, die sich durch ein besonderes soziales Engagement auszeichnen. Nachteil für Anleger: Je geringe die Streuung der Investments, desto höher ist die Gefahr, bei einer wirtschaftlichen Flaute hohe Verluste zu erleiden.

  • Ausschlusskriterien

Es wird bestimmt, in welche Unternehmen oder Branchen kein Geld fließt. Sehr häufig wird beispielsweise die Produktion von Atomenergie, Waffen, Tabak und Alkohol ausgeschlossen. Oder es bleiben alle Firmen außen vor, die Kinderarbeit zulassen oder mit Gentechnologie arbeiten.

  • Best-in-Class

Die Anbieter suchen Firmen aus, die in ihrer Branche in Sachen Umwelt- und/oder Sozialstandards eine Vorreiterrolle einnehmen. Keine Branche wird von vorneherein ausgeschlossen. Deshalb können auch Wirtschaftszweige wie die Atom- oder die Rüstungsindustrie im Portfolio landen. Dies mag auf den ersten Blick verwundern. Dahinter steckt aber die Idee, dass so auch die weniger engagierten Branchenvertreter animiert werden, es dem "klassenbesten" Unternehmen gleich zu tun und ihr soziales, ethisches und ökologisches Engagement zu verstärken. Langfristig soll so die gesamte Branche nachhaltiger werden.

  • Engagement

Finanzanbieter wie Fondsgesellschaften, Versicherungen oder Banken treten in den direkten Dialog mit Aktiengesellschaften oder nutzen ihr Stimmrecht als Aktionär dazu, um Umwelt- oder Sozialstandards in die Unternehmenspolitik zu integrieren und durchzusetzen.

Alle ethisch-ökologischen Anlageansätze haben zum Ziel, die vorhandenen Anlagemöglichkeiten zu filtern. Die Grundlage dafür ist das Nachhaltigkeitsverständnis des jeweiligen Anbieters. Verbraucher sollten daher prüfen, ob dieses zu ihren eigenen Vorstellungen passt.

Verschiedene Anlageansätze können kombiniert werden

Je nach Anlageform unterscheidet sich die Anwendung dieser Ansätze. Bei ethisch-ökologischen Investmentfonds werden oft  mehrere Ansätze von den Anbietern miteinander kombiniert. Die Informationen, ob ein Titel auch den ethischen und ökologischen Anforderungen des Fonds entspricht, liefern hier dann meist so genannte Nachhaltigkeits-Ratingagenturen. In einigen Fällen haben Fondsgesellschaften auch eine eigene Abteilung, die für das Nachhaltigkeits-Rating zuständig ist.

Wie bei konventionellen Geldanlagen prüft der Anbieter außerdem, ob das Investment nach klassischen Finanzkennzahlen als tragfähig einzustufen ist. Denn auch eine ethisch-ökologische Form der Geldanlage muss sich rechnen.

Wie sicher sind ethisch-ökologische Geldanlagen?

Grundsätzlich gilt: Ethisch-ökologische Geldanlagen bergen die gleichen Chancen und Risiken wie konventionelle Geldanlagen. Wie hoch die Ertragschancen, aber auch die Verlustrisiken sind, hängt dabei in erster Linie von der Anlageform ab.

Vor jeder Anlageentscheidung ist daher erst einmal zu prüfen, welche Anlageform den persönlichen Bedürfnissen an Sicherheit, Rentabilität und Liquidität entspricht. Dabei sollte bedacht werden: Eine höhere Renditeerwartung ist in der Regel auch mit einem höheren Risiko verbunden. Die höchste Sicherheit bieten Sparanlagen aufgrund der gesetzlichen Einlagensicherung.

Für alle Anlageformen gibt es mittlerweile Finanzprodukte, bei denen die jeweiligen Anbieter ethisch-ökologische Kriterien berücksichtigen – egal ob Girokonto, Sparbuch, Investmentfonds oder Riester-Versicherung.

Sachwertanlagen

Was sind eigentlich Sachwerte im Vergleich zu Geldwerten? Wer als Privatperson sein Geld anlegen möchte, hat die Qual der Wahl: Er kann in Sachwerte oder in Geldwerte investieren.

Wie unterscheiden sich Geld- und Sachwerte?
Sachwerte sind real existierend, Geldwerte sind eine Forderung gegen einen Dritten. Sie existieren nur als Währung bzw. in der heutigen Form als digitale Zahlen. Bargeld ist sozusagen ein physischer Ausdruck davon. Sachwerte haben hingegen eine physische Form, z.B. Edelmetalle.

Welchen Vorteil hat eine Geldanlage in Sachwerte?

Wer in Sachwerte investiert, kann damit folgende Vorteile nutzbar machen:

  • 1. Mehr Sicherheit bei der Anlage - Das Objekt existiert real und kann nicht durch eine fehlerhafte Spekulation gelöscht werden
  • 2. Schutz vor Inflation

Welchen Vorteil haben Geldwerte?

Wer in Geldwerte investiert, kann sich an den folgenden Vorteilen erfreuen:

  • 1. Man kann kurzfristig größere Renditen erwirtschaften
  • 2. Geldwerte sind die Grundlage für das alltägliche Leben: Ohne diese kann man z.B. keine Sachwerte erwerben

Fazit: Der Vergleich zeigt, dass man beide Werte benötigt. Um kurzfristig Gewinne zu machen oder auf Krisen reagieren zu können, sind Kapitalanlagen unverzichtbar. Für das langfristige Wohl benötigt man sachliche Werte.

Kapitalanlagen

Direktinvestments
Beteiligungen
Genossenschaftsbeteiligung

Sachwertanlagen

Fondsanlagen

Das von vielen Sparern in einen gemeinsamen Topf eingezahlte Geld wird von den Fondsmanagern möglichst Gewinnbringend angelegt. Auf diese Weise kann das Geld auf verschiedene Wertpapiere oder Objekte verteilt werden. Da Investmentfonds in der Regel jederzeit verkauft werden können, stellen sie eine äußerst liquide Anlageform dar; das Geld ist also ständig verfügbar. Allenfalls wenn Börsen längere Zeit geschlossen bleiben, man denke an die letzte Schuldenkrise in Griechenland, oder wenn politische Unruhen aufkeimen, könnte die Verfügbarkeit eingeschränkt sein.

Risikobereitschaft

Tausende verschiedenster Fonds buhlen um die Gunst von Groß- und Kleinanlegern. Hinter den unterschiedlichen Fonds stehen unterschiedliche Anlagestrategien. Wer das passende Paket für sich finden möchte, sollte sich vorher über seine persönlichen Bedürfnisse und Erwartungen im Klaren sein.

Welcher Fonds für wen infrage kommt, hängt in erster Linie von der Risikobereitschaft des einzelnen Anlegers ab. Wer überdurchschnittliche Renditen erwartet, muss Abstriche in punkto Sicherheit machen, da der Wert eines risikoreichen Fonds stark schwanken kann. Wer lieber auf Nummer Sicher gehen will, sollte in Fonds investieren, die weniger stark schwanken, aber dafür auch geringere Gewinnerwartungen haben.

Immer mehr Menschen möchten mit ihrem Geld neben einer angemessenen Rendite auch einen positiven Beitrag für den Klimaschutz, die Umwelt oder ethische bzw. soziale Belange leisten.
Diese Anleger entscheiden sich für nachhaltige bzw. ethisch-ökologische Geldanlagen. Für diese Finanzprodukte werden ethische, ökologische oder soziale Kriterien angewendet. Mittlerweile gibt es für alle Anlageformen ethisch-ökologische Alternativen, egal ob Sparanlagen, Investmentfonds oder Altersvorsorgeprodukte.

Grundsätze für nachhaltige Geldanlagen

Es gibt keine einheitliche Definition oder allgemeingültige Standards für ethisch-ökologische – oder auch "nachhaltige", "grüne" oder "klimafreundliche“ – Geldanlagen. Jeder Anbieter versteht darunter etwas anderes, der Markt für diese Finanzprodukte ist unübersichtlich.

Daher sollten Sie sich die Kriterien für ethisch-ökologische Geldanlangen genau anschauen. Finanzprodukte, die das Label „Nachhaltigkeit“ tragen, können auch Unternehmen aus Branchen wie "Technologie", "Energie" und "Gesundheit", ebenso wie "Industriegüter", "Versicherung" und „Automobil" enthalten.

Bei ethisch-ökologischen bzw. nachhaltigen Geldanlagen lassen sich vier grundlegende Anlageansätze unterscheiden:

  • Gezielte Investitionen

Nach bestimmten Kriterien wird festgelegt, in welche nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen und Branchen investiert wird. Beispielsweise können dies Gesellschaften aus dem Bereich der erneuerbaren Energien sein oder Firmen, die sich durch ein besonderes soziales Engagement auszeichnen. Nachteil für Anleger: Je geringe die Streuung der Investments, desto höher ist die Gefahr, bei einer wirtschaftlichen Flaute hohe Verluste zu erleiden.

  • Ausschlusskriterien

Es wird bestimmt, in welche Unternehmen oder Branchen kein Geld fließt. Sehr häufig wird beispielsweise die Produktion von Atomenergie, Waffen, Tabak und Alkohol ausgeschlossen. Oder es bleiben alle Firmen außen vor, die Kinderarbeit zulassen oder mit Gentechnologie arbeiten.

  • Best-in-Class

Die Anbieter suchen Firmen aus, die in ihrer Branche in Sachen Umwelt- und/oder Sozialstandards eine Vorreiterrolle einnehmen. Keine Branche wird von vorneherein ausgeschlossen. Deshalb können auch Wirtschaftszweige wie die Atom- oder die Rüstungsindustrie im Portfolio landen. Dies mag auf den ersten Blick verwundern. Dahinter steckt aber die Idee, dass so auch die weniger engagierten Branchenvertreter animiert werden, es dem "klassenbesten" Unternehmen gleich zu tun und ihr soziales, ethisches und ökologisches Engagement zu verstärken. Langfristig soll so die gesamte Branche nachhaltiger werden.

  • Engagement

Finanzanbieter wie Fondsgesellschaften, Versicherungen oder Banken treten in den direkten Dialog mit Aktiengesellschaften oder nutzen ihr Stimmrecht als Aktionär dazu, um Umwelt- oder Sozialstandards in die Unternehmenspolitik zu integrieren und durchzusetzen.

Alle ethisch-ökologischen Anlageansätze haben zum Ziel, die vorhandenen Anlagemöglichkeiten zu filtern. Die Grundlage dafür ist das Nachhaltigkeitsverständnis des jeweiligen Anbieters. Verbraucher sollten daher prüfen, ob dieses zu ihren eigenen Vorstellungen passt.

Verschiedene Anlageansätze können kombiniert werden

Je nach Anlageform unterscheidet sich die Anwendung dieser Ansätze. Bei ethisch-ökologischen Investmentfonds werden oft  mehrere Ansätze von den Anbietern miteinander kombiniert. Die Informationen, ob ein Titel auch den ethischen und ökologischen Anforderungen des Fonds entspricht, liefern hier dann meist so genannte Nachhaltigkeits-Ratingagenturen. In einigen Fällen haben Fondsgesellschaften auch eine eigene Abteilung, die für das Nachhaltigkeits-Rating zuständig ist.

Wie bei konventionellen Geldanlagen prüft der Anbieter außerdem, ob das Investment nach klassischen Finanzkennzahlen als tragfähig einzustufen ist. Denn auch eine ethisch-ökologische Form der Geldanlage muss sich rechnen.

 

Wie sicher sind ethisch-ökologische Geldanlagen?

Grundsätzlich gilt: Ethisch-ökologische Geldanlagen bergen die gleichen Chancen und Risiken wie konventionelle Geldanlagen. Wie hoch die Ertragschancen, aber auch die Verlustrisiken sind, hängt dabei in erster Linie von der Anlageform ab.
Vor jeder Anlageentscheidung ist daher erst einmal zu prüfen, welche Anlageform den persönlichen Bedürfnissen an Sicherheit, Rentabilität und Liquidität entspricht. Dabei sollte bedacht werden: Eine höhere Renditeerwartung ist in der Regel auch mit einem höheren Risiko verbunden. Die höchste Sicherheit bieten Sparanlagen aufgrund der gesetzlichen Einlagensicherung.
Für alle Anlageformen gibt es mittlerweile Finanzprodukte, bei denen die jeweiligen Anbieter ethisch-ökologische Kriterien berücksichtigen – egal ob Girokonto, Sparbuch, Investmentfonds oder Riester-Versicherung.